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Was ist Fructoseintoleranz?

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Fructose, auch Fruchtzucker genannt, ist ein Einfachzucker, der vor allem in Obst und Gemüse, aber zunehmend auch in zahlreichen industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Softdrinks enthalten ist.

Fructosemalabsorption ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bei der Fructose nicht oder nur unzureichend aus dem Dünndarm aufgenommen wird. Bei gesunden Menschen wird Fructose im Dünndarm in die Blutbahn aufgenommen.

Dünndarm
Dickdarm
Fructoseintoleranz Fructoseintoleranz

Bei einer Fructosemalabsorption ist dieser Mechanismus beeinträchtigt. Die Fructose gelangt aus dem Dünndarm weiter in den Dickdarm, wo sie von den dort siedelnden Bakterien verstoffwechselt wird. Bei einer Verstoffwechselung im Dickdarm entstehen Gase, die für Beschwerden wie etwa Blähungen, unangenehme Druckgefühle oder einen Blähbauch verantwortlich sind.

Zusätzlich hat die Fructose im Darm einen sogenannten osmotischen Effekt: Sie lässt vermehrt Wasser in den Darm einströmen. Dies hat Beschwerden wie weichen Stuhlgang bis hin zu schweren Durchfällen zur Folge.

Die Fructosemalabsorption wird im alltäglichen Sprachgebrauch auch häufig Fructoseintoleranz genannt. Sie muss aber klar von der hereditären Fructoseintoleranz abgegrenzt werden, die erblich bedingt ist und von den Betroffenen eine lebenslange, strenge Diät erfordert.

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